Lauftreff Tangermünde e.V.

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14.09.2014

Köln-Marathon

Am vergangenen Sonntag nahm ich am Köln-Marathon teil. Unter diesem Namen verbirgt sich auch ein „Halber“, zu dem aber die meisten Läufer antreten.
An diesem Tag sollten es weit über 12.000 Läufer sein. Für den doppelten Kanten hatten sich fast 6.000 Läufer angemeldet.
Ich hatte mich mit meiner Frau und meiner Tochter schon am Freitag auf die lange Reise begeben. Ein wenig sightseeing hatten wir uns für die zwei Tage vor dem Lauf natürlich vorgenommen. Als wir am späten Freitagnachmittag dort ankamen, besuchten wir erstmal die Läufermesse in der Lanxess-Arena. Meine Startnummer konnte ich auch gleich in Empfang nehmen. 24864! Solch eine hohe Startnummer hatte ich noch nie. Motivation genug mindestens 20.000 Läufer zu überholen. Na ja!
Wir wohnten in Essen in einem modernen und ansprechenden Hotel und bummelten am Samstagvormittag erstmal durch die doch recht ansprechende Innenstadt. Für den Nachmittag hatten wir uns Karten für das Bundesligaspiel Dortmund gegen Freiburg besorgt. Wenn man dieses Stadion betritt, erschlägt es einen fast. Gigantische Ausmaße und mit über 80.000 Zuschauern voll besetzt. Die berühmte „Südwand“ mit 25.000 Kehlen stand uns fast direkt gegenüber. Wahnsinn! Na ja, Fußball wurde auch gespielt, scheint aber mittlerweile zur Nebensache abzugeleiten. Zum Ende ein Sieg für Dortmund mit 3:1.

Sonntag ging´s dann natürlich schon früh los. Top Sportlerfrühstück – das ging gut los. Dann nach Köln zum Start. Sonntags alles ganz easy. Um 8.30 Uhr sollte der Start sein und 'ne halbe Stunde vorher wurde die Sonne rausgelassen. Geniales Wetter, kaum Wind - es wurde immer besser! Noch ein wenig locker machen, Startblock suchen und dann ging es auch schon los. Ich wollte ein wenig von hinten kommen und ließ mich ein zwei Startblöcke nach hinten fallen. Ich fand es psychologisch wertvoll, weil ich während des Laufes mindestens 1000 Läufer überholte, selber aber vielleicht nur 50 Läufer passieren lassen musste.

Nach den ersten Kilometern fühlte ich mich immer besser - meine Zehverletzung hatte mir anfangs doch etwas Sorgen bereitet - und ich lief sehr, sehr kontinuierlich mein Tempo. Die Strecke kam mir auch sehr entgegen. Relativ guter Laufuntergrund, durch Unterführungen, ab und an kleine Anstiege, dazu natürlich schöne Blicke auf die Altstadt und andere Sehenswürdigkeiten. Und dann das Kölner Publikum. Viele Menschen standen am Straßenrand und feuerten alle Läufer lautstark an. Verpflegungsstationen sind genügend vorhanden, beim Halbmarathon natürlich nicht so wichtig.
Meine Frau und meine Tochter konnten zu Fuß zwei drei Streckenpunkte erreichen, um mich anzufeuern. Das war super! Und da sie meine Zwischenzeiten auf´s Handy geschickt bekamen, wussten sie genau, wie es aussieht.
Tja und dann kam auch schon der „Rote Teppich“. Auf diesem liefen alle Läufer die letzten Meter bis ins Ziel. Dort erwartete mich die Belohnung, für die es sich immer wieder lohnt, solch einen Lauf zu absolvieren. Meine Medaille!! Natürlich eine Goldmedaille.
Als ich ein wenig später meine Zeit von 1:40,22 h ablesen konnte, war ich sehr zufrieden. Damit war ich in der Gesamtwertung unter die ersten 1000 gekommen. In der AK 50 der 78. Platz!
Ein wenig Relaxing in der Kölner Innenstadt und natürlich auch noch die letzten Anfeuerungsrufe für die ersten einlaufenden Marathonies rundeten ein super Wettkampfwochenende ab.
Mache ich bestimmt nochmal!

Ein Beitrag von Michael G.



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