Lauftreff Tangermünde e.V.


Cross- Duathlon – Und wir waren dabei.

Das „erste Mal“ ist ja bekanntlich immer was Besonderes und Aufregendes. 
Ob das auch beim Cross-Duathlon so ist, dass wollten an diesem Tage vier Vereinsmitglieder  herausfinden.  Andreas wollte es auf der Long-Distanz mit 5 x 25 x 5 wissen und auf der kurzen Strecke, genannt „Jedermann“ mit 2 x 10 x 2 wollten Sven, Sandra und Eure Lo Ofen die Strecke absolvieren und die Berge besiegen. 
Ich bin ehrlich, hätte ich die MTB-Strecke richtig gekannt, ich glaube ich hätte gekniffen. Das war nicht nur mal eben eine paar kleine Berge und Pfützen zu durch-queren, dass ging schon gleich am Anfang der Mountainbikestrecke richtig zur Sache.
Nach den ersten gelaufenen 2 bzw. 5 km ging es auf´s Rad und nach einer kurzen  Asphaltstrecke ging es in die „Mountains“. Einmal scharf rechts und direkt vor uns ein Berg mit ca. 47 Höhenmetern auf einer Strecke von 200 m, ohne viel Schwung zu holen eine Herausforderung. Da hieß es treten und schalten, treten und schalten, um auf halber Strecke dann doch zu verrecken und abzusteigen. Ich  dachte als ich oben war, naja viel schlimmer kann es nicht mehr kommen, f a l s c h …….
Das war nur mal zum Warmwerden. Die Strecke machte auch seinem Namen alle Ehre, Schlammschlacht eben und das bei 3,5 °C und leichtem Regen. Die Wege im Wald waren matschig. Berg auf, Berg ab und matschiger Untergrund, das war kein Zuckerschlecken, jedenfalls nicht für  mich und schon gar nicht beim ersten Mal.  Nach ca. 7 km dann ein kurzer aber sehr intensiver Parcours. Als ich den gesehen haben und ich beschreibe mal lieber nicht, was ich gedacht habe, habe ich mich dazu entschlossen, diesen doch unter dem Motto „wer sein Bike liebt, der schiebt“  zu bewältigen. Das war mir persönlich zu gefährlich. Wackeliger, glitschiger Untergrund, Bäume dicht rechts und links, viele Blätter, kurze Steile bergauf´s  und bergab´s. Es standen an  dieser Strecke sogar zwei Helfer für alle Fälle und ich sag euch, per Pedes und mit Bike war das schon eine Herausforderung, wie das fahrenderweise wäre, traute ich mich nicht zu versuchen, zumal ich ja nicht alleine unterwegs war. 
Trotzdem oder eben wegen der spannenden  Rechnung mit Unbekannten  haben wir das alle durchgezogen. Aufgeben gab es nicht, durchkommen war die Devise.  
Hut ab für Andreas, denn er musste nicht nur je 3 km mehr laufen, sondern er musste die Waldrunde 3 x fahren. Nicht schlecht, große Leistung, dass Jahr kann kommen ;-)

Unser Fazit: Es hat Spaß gemacht, es war cool und eine Herausforderung.


Bis demnächst Eure Lo Ofen